Kennst du das? Du bist auf der Messe, gut gelaunt, der Espresso war stark – und zack, hast du einen Intraoralscanner gekauft. War ja auch ein super Angebot, oder?
Tja… spätestens bei der ersten Schulung in der Praxis kommt dann das böse Erwachen: Das Teil macht nicht, was du brauchst. Dein Team versteht nur Bahnhof, und der versprochene Support? Fehlanzeige. Willkommen im Club der Scanner-Geschädigten. 😅
Aber keine Sorge – in diesem Artikel bekommst du die drei größten Fehler auf dem Silbertablett serviert. Und natürlich auch, wie du sie vermeidest. Damit dein Scanner-Kauf ein Volltreffer wird – und nicht zur teuersten Fehlentscheidung des Jahres.
Fehler 1: Der Impulskauf – oder: Liebe auf den ersten Rabatt
Der erste große Fehler ist schnell erklärt: Du kaufst zu schnell. Vielleicht, weil’s gerade einen Messe-Rabatt gibt oder der Verkäufer besonders charmant war.
Was dabei oft untergeht:
- Passt der Scanner überhaupt zu deiner Praxis?
- Kann dein Team damit umgehen?
- Unterstützt das System deine gewünschten Anwendungen (Schienen, Implantate, Smile Design etc.)?
- Gibt es genug Schulung und Support?
Unser Tipp:
Bevor du irgendwas unterschreibst:
- Mach dir klar, wofür du den Scanner brauchst – Kronen und Brücken? Schienen? Visualisierung für Patienten?
- Teste das System in deiner Praxis – mindestens ein paar Tage, am besten Wochen.
- Achte auf Folgekosten – Akkus, Scankappen, Kalibrierhilfen… das läppert sich.
💡 Bonus-Hack: Frag bei deinem Labor nach – die wissen oft, welche Systeme zuverlässig laufen.
Fehler 2: Du fragst die Falschen – und bekommst die falschen Antworten
Du willst wissen, welches System das beste ist? Dann frag bitte nicht den Vertriebler, der nur ein System im Portfolio hat.
Der wird dir – Überraschung! – genau das System empfehlen.
Stattdessen:
- Frag Kolleg:innen, die verschiedene Scanner im Einsatz haben.
- Hol dir Erfahrungswerte aus deinem Dentallabor.
- Schau in Podcasts (z. B. Dentalicious) oder Blogartikel rein.
„Wir haben über 50 Kunden, die uns täglich Intraoralscans schicken – und jeder Scanner hat so seine Eigenheiten.“ – Alex Leuchtner
🎯 Ziel: Hol dir eine ehrliche Meinung von echten Anwendern – nicht von Verkäufern.
Fehler 3: Du setzt auf No-Name-Produkte – und zahlst später doppelt
Der dritte Fehler ist der teuerste: Du kaufst einen Scanner von einem Hersteller, den keiner kennt – weil’s halt günstig war.
Was dann passiert:
- Die Anleitung ist auf Englisch (wenn überhaupt)
- Support? Gibt’s nicht.
- Updates? Fehlanzeige.
- Dein Team ist überfordert und du genervt.
Und dann steht das 10.000-Euro-Gerät in der Ecke und staubt ein.
Unser Rat:
- Setz auf etablierte Hersteller mit Support, Schulung und Erfahrung.
- Lieber 3.000 € mehr zahlen – als 10.000 € in den Sand setzen.
🔍 Tipp: Achte auch auf die langfristige Verfügbarkeit von Updates, Ersatzteilen und Support.
Fazit: Dein Scanner sollte zu dir passen – nicht andersrum
Der beste Scanner ist nicht der günstigste, sondern der, der zu deinem Workflow, deinem Team und deinen Ansprüchen passt. Und der auch in fünf Jahren noch läuft.
👉 Also:
- Überleg dir genau, wofür du das System brauchst.
- Teste verschiedene Modelle – in deiner Praxis!
- Hol dir ehrliche Meinungen von echten Anwendern.
- Und meide Newcomer ohne Support wie Zahnschmerzen.
Du willst Unterstützung? Wir helfen dir gerne – mit echter Erfahrung aus über 50 Laboren, die täglich mit Intraoralscannern arbeiten.
📩 Melde dich einfach bei uns – wir verdienen nichts am Scannerverkauf, aber wir helfen dir, die richtige Entscheidung zu treffen.
🎧 Und wenn du noch tiefer einsteigen willst: Hör in unsere aktuellen Dentalicious Podcastfolgen zum Intraoralscanner rein. Da besprechen wir alle Details zu den drei Fehlern – mit vielen Beispielen aus der Praxis.