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Kennst du das Gefühl? Du gehst voller Hoffnung auf die IDS, willst den digitalen Durchbruch für deine Praxis einleiten – und kommst mit einem Scanner heim, der zwar fancy aussieht, aber irgendwie nicht zu deinem Workflow passt?
Willkommen im Club!
Damit dir genau das nicht passiert, bekommst du hier den ultimativen 5-Schritte-Guide von Alex Leuchtner, wie du deinen perfekten Intraoralscanner findest – ohne Frust, Fehlkäufe und Zeitverschwendung.
Bevor du auch nur einen Fuß in die Messehallen setzt: Mach dir klar, was du mit deinem Scanner überhaupt machen willst. Willst du nur Kronen und Brücken scannen? Oder auch Implantate, Aligner, Modellguss oder gar Prothetik?
Welche Indikationen willst du abdecken?
Willst du direkt mit Portalen wie Invisalign arbeiten?
Welche Konnektivität brauchst du zu deinem Labor oder Fräszentrum?
Tipp: Mach dir eine Liste mit „Must-haves“ und „Nice-to-haves“. Das spart dir auf der Messe Stunden.
Jetzt wird’s strategisch: Möchtest du ein System, das perfekt ins Ökosystem eines Herstellers passt (Scanner, Stuhl, Röntgen etc.) oder willst du frei bleiben und flexibel mit verschiedenen Anbietern zusammenarbeiten?
Vorteil geschlossene Systeme:
Top-Konnektivität
Alles aus einer Hand
Vorteil offene Systeme:
Mehr Flexibilität
Laborwahl bleibt dir frei
Keine Abhängigkeit von einem Anbieter
Was kann dein Labor empfangen?
Welche Dateiformate sind kompatibel?
Gibt es Fräsmaschinen, die du ansteuern willst?
Hier entscheidet sich oft schon, ob ein System für dich überhaupt in Frage kommt!
Du würdest doch auch kein Auto kaufen, ohne vorher eine Probefahrt zu machen, oder? Genauso ist es mit Scannern. Auf der Messe ist alles schön inszeniert. Aber wie sieht’s in deiner Praxis aus?
Teste vorher:
Handling und Ergonomie
Software-Intuitivität
Scandauer und Qualität
Fehlertoleranz im Praxisalltag
Viele Zahnärzte haben sich schon für „den falschen Scanner“ entschieden – nicht weil das Gerät schlecht war, sondern weil es nicht zur Praxis gepasst hat. Also: unbedingt in der eigenen Praxis ausprobieren!
Ein Scanner für 15.000 Euro? Klingt gut – bis du merkst, dass du noch für Lizenzen, Kalibrierkörper, Spiegelkappen und Updates tief in die Tasche greifen musst.
Scanner + Laptop/Cart
Lizenzgebühren (monatlich/jährlich)
Verbrauchsmaterialien (Spiegelkappen etc.)
Ersatzteile und Verschleiß
Garantie und Serviceverlängerung
Ersatzgeräte bei Defekten
Profi-Tipp: Frag nach einem Komplettpaket mit Service und Ersatzscanner. Manche Anbieter liefern dir binnen 48h ein Ersatzgerät – andere lassen dich 6 Wochen auf die Versicherung warten…
Der Scanner ist top. Der Preis war super. Aber dann kommt der Ernstfall: Scanner spinnt, Patient sitzt auf dem Stuhl, du rufst beim Support an – und bekommst eine automatische Mail auf Englisch zurück. Super.
Achte auf:
Deutschsprachiger Telefonsupport
Kurze Reaktionszeiten
Erfahrung im Scannerbereich (mind. 5 Jahre)
Kein Weiterreichen an Drittanbieter
Wenn du schnell Hilfe brauchst, musst du dich auf deinen Anbieter verlassen können. Frag explizit nach, wie der Support in kritischen Situationen läuft.
Du hast den perfekten Scanner gefunden? Glückwunsch! Aber wer hilft dir jetzt beim Onboarding?
Viele Anbieter lassen dich nach dem Verkauf alleine. Ein paar Schulungen und tschüss. Dabei ist die Implementierung der entscheidende Erfolgsfaktor, ob dein Scanner in der Praxis tatsächlich genutzt wird.
Frag dich:
Wer hilft beim Team-Training?
Gibt es Follow-Up-Support?
Wie wird der Workflow in die Praxis integriert?
Einen Scanner zu kaufen ist kein Impulskauf. Wenn du diese 5 Schritte beherzigst, triffst du eine strategische Entscheidung, die zu deiner Praxis passt. Und glaub uns: Es gibt nichts Schöneres, als wenn Scanner, Software und Team wie ein Zahnrad ineinandergreifen.
Und falls du noch unsicher bist: Hol dir unseren kostenlosen Intraoralscanner-Report – da findest du nochmal alles auf einen Blick:
Noch Fragen? Dann ruf uns an, schreib uns auf Instagram oder LinkedIn oder schick eine Brieftaube. Hauptsache, du meldest dich. Wir freuen uns, wenn wir dir helfen können! 😊