Zahnlose Kiefer gehören zu den Fällen, bei denen selbst erfahrene Behandler kurz durchatmen müssen. Nicht, weil sie medizinisch besonders kompliziert wären – sondern weil der Intraoralscan oft zur echten Geduldsprobe wird.
Keine Zähne, keine Kanten, keine klaren Referenzen. Stattdessen glatte Schleimhaut, bewegliches Weichgewebe, ein paar Scan-Bodies – und ein Scanner, der plötzlich die Orientierung verliert.
Viele kennen diesen Moment: Der Scan driftet, bricht ab oder wird unbrauchbar. Die Frustration steigt – und im Hinterkopf taucht der Gedanke auf, ob die klassische Abformung nicht doch einfacher gewesen wäre.
Intraoralscanner leben von Orientierung. Zähne liefern diese automatisch: Flächen, Kanten, Strukturen. Fehlen diese Referenzen, gerät der Algorithmus ins Schwimmen.
Bei vollständig zahnlosen Kiefern kommt erschwerend hinzu:
Das Ergebnis sind Verzerrungen, ungenaue Implantatpositionen und im schlimmsten Fall fehlerhafte prothetische Planungen. Genau hier setzen die MedentiWINGS an.
MedentiWINGS verfolgen ein einfaches, aber extrem effektives Prinzip: Scan-Bodies werden miteinander verbunden.
Dazu werden vorgefertigte Wings auf die Scan-Bodies gesteckt – ähnlich wie kleine Steckelemente – und mit einem Tropfen Composite fixiert. So entsteht eine stabile, zusammenhängende Struktur mit klaren geometrischen Referenzen.
Der Scanner bekommt genau das, was er braucht: Orientierung, Stabilität und Wiedererkennung.
Oder wie wir es aus der Praxis sagen: Plug. Bond. Scan. Fertig.
Die Universität Erlangen hat genau dieses Prinzip untersucht. Getestet wurde ein zahnloses Unterkiefermodell mit vier Implantaten.
Zum Einsatz kamen drei gängige Scanner:
Jeder Scanner wurde mehrfach eingesetzt – einmal mit reinen Scan-Bodies, einmal mit zusätzlich eingesetzten MedentiWINGS. Die Ergebnisse wurden mit einem hochpräzisen Referenzmodell verglichen.
Die Resultate waren eindeutig:
Auch beim Medit-Scanner zeigte sich derselbe Trend – mit insgesamt etwas höheren Abweichungen, aber klarer Verbesserung durch die Wings.
Das Fazit der Studie: Bis zu 25 % mehr Präzision – allein durch diese kleinen Verbindungselemente.
Im Praxisalltag hören wir oft: „Zu umständlich“, „Noch ein Schritt mehr“, „Geht doch auch ohne“.
Gleichzeitig berichten dieselben Behandler von Scanabbrüchen, Wiederholungen und Frust bei reinen Weichgewebescans.
Die Realität ist: Wer bei zahnlosen Kiefern ohne zusätzliche Orientierung scannt, verschenkt Potenzial – in Zeit, Qualität und Nerven.
MedentiWINGS sorgen nicht nur für bessere Zahlen im Laborbericht, sondern für spürbare Vorteile im Alltag:
Gerade bei komplexen Implantatfällen ist das ein echter Gamechanger.
Wir können die Studienergebnisse aus der Praxis zu 100 % bestätigen. MedentiWINGS machen den entscheidenden Unterschied bei zahnlosen Kiefern.
Zahnlos heißt nicht planlos – wenn man dem Scanner die richtige Orientierung gibt.
Wir begleiten dich bei der Integration von MedentiWINGS in deinen digitalen Workflow – ehrlich, praxisnah und ohne Marketing-Floskeln.
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Bleib digital. Bleib fokussiert. Und vor allem: bleib präzise!